Granada ist eine der unkompliziertesten Staedte Spaniens, um sie durch Essen zu geniessen. Die meisten Bars servieren noch immer eine kostenlose Tapa zu jedem Getraenk -- eine Tradition, die in Spanien weitgehend verschwunden ist, hier aber in voller Kraft weiterlebt. Darueber hinaus hat die Stadt ihr eigenes Archiv an Gerichten, verwurzelt in Bergwintern, maurischem Erbe und einer zutiefst lokalen Barkultur.
Wenn Sie im Realejo uebernachten, sind die besten Tapas-Strassen und Stadtteilrestaurants der Stadt zu Fuss erreichbar. Dieser Guide erklaert, worauf Sie achten sollten -- Gerichte, die typisch fuer Granada sind, woher sie stammen und wann sie sich besonders lohnen.
Granadas Spezialitaeten
Ein grosszuegiger Teller aus den Alpujarras-Bergen suedlich von Granada -- Spiegeleier, Papas a lo pobre, Wurstwaren, Chorizo, Blutwurst und Paprika. Diese Art von Essen wurde fuer kaltes Bergwetter und lange Arbeitstage gemacht. Zutiefst befriedigend und das unverwechselbarste Gericht, das mit diesem Teil der Provinz Granada verbunden ist.
Kleine gerollte Biskuitkuchen, getraenkt in Sirup und gekroent mit geroesteter Creme, urspruenglich aus der Stadt Santa Fe westlich von Granada. Sie sind nach Papst Pius IX. benannt -- Pío Nono auf Spanisch. Nicht jede Pasteleria macht sie gut, aber die echte Version ist das Suchen wert. Am besten mit Kaffee am spaeten Vormittag oder als Dessert.
Ein Granada-Salat auf Basis von geschnittenen Orangen, Stockfisch, schwarzen Oliven, Fruehlingszwiebeln und gutem Olivenoel. Die Kombination klingt ungewoehnlich, funktioniert aber klar und sauber -- die suesse Orange gegen den gepoekelten Fisch, das Oel als Bindeglied. Er steht das ganze Jahr auf Speisekarten und ist ein gutes Beispiel fuer die maurisch beeinflusste Kueche, die sich durch das Granadin Kochen zieht.
Duenn geschnittene Kartoffeln, langsam in Olivenoel mit Knoblauch und gruener Paprika gegart -- \"Arme-Leute-Kartoffeln\", obwohl der Name sie unterschaetzt. Sie erscheinen als Beilage, als Tapa und als Teil groesserer Gerichte. Einfaches, ehrliches Essen, gut gemacht. Die Version im Plato alpujarreño ist besonders gelungen.
Brotkrumen -- altes Brot, in Olivenoel goldbraun und knusprig gebraten -- zubereitet mit Chorizo, Knoblauch und oft Trauben oder Orange als Kontrast. Ein Wintergericht, das es im ganzen Sueden Spaniens gibt, aber besonders in Granadas laendlicheren und bergigen Traditionen verwurzelt ist. Am besten in den kalten Monaten und auf jeden Fall einen Versuch wert, wenn es auf der Karte steht.
Ebenfalls wissenswert
Drei weitere Gerichte, die seltener vorkommen, aber einen Versuch wert sind, wenn Sie auf sie stossen.
Granadas eigene Version des Kartoffel-Omeletts, historisch mit Lammhirn, Pfoten und Nieren zubereitet -- moderne Versionen verwenden oft zugaenglichere Zutaten. Verbunden mit dem Viertel Sacromonte und eines der historisch unverwechselbarsten Gerichte der Stadt. Nicht auf jeder Karte, aber in einer traditionellen Bar einen Versuch wert.
Ein deftiger Wintereintopf mit Schweinefleisch, Blutwurst und getrockneten Bohnen, traditionell um den 17. Januar gegessen (dem Fest des San Antón). Eines der saisonalsten und zutiefst granadinen Gerichte -- ausserhalb der Stadt kaum anzutreffen und nur in den Wintermonaten. Suchen Sie danach in Stadtteilrestaurants ab Januar.
In den meisten spanischen Staedten kosten Tapas Geld. In Granada bringen die meisten Bars noch einen kleinen Teller Essen zu jedem Getraenk, das Sie bestellen. Die Tapa wechselt -- Sie waehlen sie nicht -- und die Qualitaet reicht von einer Handvoll Oliven bis zu einer ordentlichen Portion von etwas Warmem. Es ist eines der zuverlaessigsten Vergnuegen der Stadt und kann bei einem kurzen Besuch einen guten Teil Ihrer Verpflegung abdecken.
Gut essen in Granada
Erst Getraenke bestellen, Tapas kommen von selbst
Die kostenlose Tapas-Tradition bedeutet, dass Sie in den meisten Bars selten extra Essen bestellen muessen. Bestellen Sie eine Caña (kleines Bier), ein Glas Wein oder einen Tinto de verano und warten Sie -- es kommt etwas. Wenn Sie gezielter essen moechten, sind lokale Tagesmenues (Menú del día) der Ort, an dem die traditionellsten Gerichte zu finden sind.
Berggerichte passen in die kaelteren Monate
Granada liegt auf 738 Metern Hoehe und hat wirklich kalte Winter. Plato alpujarreño, Migas und Olla de San Antón sind alles Kaltwettergerichte und schmecken am besten, wenn die Temperatur dazu passt. Im Sommer machen leichtere Zubereitungen -- Gazpacho, Remojón, kalte Tapas -- mehr Sinn.
Bleiben Sie bei den Stadtteil-Bars
Das beste Essen in Granada findet man nicht in den meistbesuchten Teilen der Stadt. Die Calle Navas, rund um die Calle Elvira und die Strassen des Realejo und des unteren Albaicin sind die Orte, wo Sie die Bars finden, die noch ernsthaft kochen. Zu Fuss zwischen drei oder vier Bars fuer Getraenke und Tapas zu wechseln, ist die natuerlichste Art, hier zu essen.
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