Der Albaicin ist Granadas aeltestes Viertel und eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen islamischen Stadtviertel in ganz Europa. Er wurde 1994 zum UNESCO-Welterbe erklaert -- dieselbe Auszeichnung wie die Alhambra -- und sobald Sie vor Ort sind, verstehen Sie sofort, warum. Die Gassen folgen weitgehend demselben Muster wie im 11. Jahrhundert: enge Kopfsteinpflasterstrassen, versteckte Plaetze und die ummauerten Gartenhaeuser namens Carmenes, die sich einen steilen Hang hinaufziehen, der direkt gegenueber der Alhambra liegt, auf der anderen Seite des Darro-Tals.
Die meisten Besucher kommen fuer den Mirador San Nicolas und gehen wieder, was verstaendlich ist -- der Blick von dort ist aussergewoehnlich -- aber das Viertel belohnt diejenigen, die weiter wandern. Die Teehaeuser an der Caldería Nueva, der Weg entlang des Darro-Flussufers, die ruhigeren Aussichtspunkte weiter oben am Hang: Hier beginnt der Albaicin, sich weniger wie eine Touristenattraktion und mehr wie ein Viertel anzufuehlen, das zufaellig historisch bemerkenswert ist.
Granadas beruehmtester Aussichtspunkt mit freiem Blick direkt auf die Alhambra und die Sierra Nevada dahinter. Der Sonnenuntergang hier ist sowohl fuer Einheimische als auch fuer Besucher ein Ritual -- kommen Sie frueh, wenn Sie zu dieser Zeit dort sein moechten, denn es wird schnell voll. Auf dem Platz selbst spielen an den meisten Abenden Strassenmusiker, und eine kleine Terrassenbar bietet denselben Blick im Ruecken.
Informell als Teestrasse bekannt, ist die Caldería Nueva eine enge Gasse voller maurischer Teterías, Kunsthandwerkslaeden und Shisha-Bars. Die Teehaeuser servieren ordentlichen Minztee und nordafrikanisches Gebaeck -- viele bieten Menues mit Baklava und kleinen Tellern an. Touristisch, aber ehrlich atmosphaerisch, und die maurische Aesthetik ist keine Show. Diese Strasse verbindet die Plaza Nueva mit dem oberen Albaicin und hat ihren Charakter seit der Nasridenzeit bewahrt. Schauen Sie abends vorbei, wenn die Laternen angehen und die Massen sich lichten. Die Geschaefte verkaufen Lederwaren, Keramik und Lampen zu fairen Preisen, wenn Sie hoeflich handeln.
Eine breite Promenade entlang des Río Darro am Fuss des Alhambra-Huegels, mit den Festungsmauern und Turmzinnen direkt darueber. Der Name -- Promenade der Traurigen -- stammt von Trauerzuegen, die historisch hier zum Friedhof dahinter vorbeizogen. Heute saeumen Café-Terrassen die Promenade mit Getraenken und Tapas, und an Sommerabenden spielen Strassenmusiker vor der Kulisse der beleuchteten Alhambra. Die Promenade verbindet die Carrera del Darro mit dem Weg hinauf nach Sacromonte. Von hier aus koennen Sie auch die Cuesta de los Chinos erreichen, einen gepflasterten Weg hinter den Alhambra-Mauern.
Die Strasse entlang des Río Darro am Fuss des Albaicin-Huegels, die die Plaza Nueva mit dem Paseo de los Tristes verbindet. Einige der eindrucksvollsten Strassenansichten der Alhambra bieten sich von hier -- die Festung erhebt sich direkt am gegenueberliegenden Ufer. Die Baños Árabes del Bañuelo, die aeltesten erhaltenen arabischen Baeder Spaniens (11. Jahrhundert), befinden sich ebenfalls in dieser Strasse.
Der Wohncharakter des Albaicin wird durch seine Cármenes gepraegt -- grosse Privathaeuser mit ummauerten Gaerten, viele aus der Nasridenzeit. Von der Strasse aus sieht man oft nur eine schlichte weiss getuenchte Mauer mit einer schweren Holztuer, doch dahinter verbergen sich Gaerten mit Blick ueber die Stadt. Das Strassenmuster selbst ist ein UNESCO-anerkanntes Relikt des mittelalterlichen islamischen Stadtplans, das seit ueber 500 Jahren weitgehend intakt geblieben ist.
Ein privates Apartment im Realejo -- 900 m von der Alhambra entfernt, mit privatem Pool, Panoramaterrasse und Direktbuchung.
Ein gepflasterter Weg hinter der Alhambra entlang der Darro-Schlucht, der ungewoehnlich nahe Blicke auf die Festungsmauern bietet -- statt des ueblichen Panoramas von der gegenueberliegenden Talseite. Der Spaziergang vom Paseo de los Tristes hinauf zum Alhambra-Eingang ueber diese Route dauert etwa 20 Minuten und ist deutlich interessanter als die Strassenalternative -- ruhiger und wirklich atmosphaerisch.
Ein historischer Carmen der Universitaet Granada mit einem formalen Terrassengarten, der sich ueber mehrere Ebenen am Hang erstreckt. Der Alhambra-Blick von der oberen Terrasse gehoert zu den intimsten im Viertel -- naeher und privater als das Panorama am Mirador San Nicolas. Der Garten selbst hat Zypressen, Zitrusbaeume und Wasserkanaele im traditionellen Nasridenstil. Er ist an Wochentagen vormittags oeffentlich zugaenglich (aktuelle Oeffnungszeiten auf der Universitaets-Website) und beherbergt gelegentlich Konzerte und kulturelle Veranstaltungen. Eine ruhige Alternative, wenn der Hauptaussichtspunkt ueberfuellt ist.
Ein gut gefuehrtes arabisches Badehaus in der Calle Santa Ana, direkt an der Plaza Nueva am Eingang zum Albaicin. Das Gebaeude ist im Nasridenstil mit sternfoermigen Oberlichtern gestaltet, und der Rundgang fuehrt durch heisse, warme und kalte Becken mit optionaler Massage. Es ist beliebt -- buchen Sie mindestens einige Tage im Voraus, besonders im Sommer und an Wochenenden.
Der zentrale Treffpunkt im oberen Albaicin und merklich weniger touristisch als die Gegend um den Mirador. Die Iglesia de San Miguel Bajo aus dem 16. Jahrhundert bildet das eine Ende, und der Rest des Platzes ist von Café-Terrassen umgeben, die an warmen Abenden von einem ueberwiegend einheimischen Publikum gefuellt werden. Die Tapas-Bars hier bieten ein besseres Preis-Leistungs-Verhaeltnis als die nahe San Nicolas -- probieren Sie die Bar Lara oder El Acebuchal fuer typische Granadiner Tapas zu ehrlichen Preisen. Der Platz ist auch ein natuerlicher Rastpunkt, wenn Sie den oberen Albaicin erkunden: Er liegt etwa auf halbem Weg zwischen dem Mirador de San Nicolas und dem Abstieg zur Plaza Nueva. Ein Ort fuer einen richtigen Stopp, nicht nur zum Durchgehen.
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